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| Homöopathische
Konstitutionsmittel für Hunde
Platinum (Platin) Ursprung Das Edelmetall wurde 1735 in Kolumbien entdeckt und nach seinem Aussehen mit dem spanischen "platina" = "kleines Silberkörnchen" benannt. Dieses silbergrau glänzende Metall kommt in der Natur fast nur gediegen vor. Platinum zeigt eine gewisse Affinität zum Gemüt, zum ZNS, zum peripheren NS, den Geschlechtsorganen und dem Magen-Darm-Trakt. Platinum-Tiere fallen auf durch ihre charakteristischen Verhaltensstörungen, die auch auf sexuellem Gebiet oft zu finden sind. Es sind sehr hochmütige, stolze Hunde, die überheblich wirken. Oft sind es auffallend schöne, gut gebaute Tiere, die sehr vornehm und edel erscheinen. Platinum paßt vor allem auf Hündinnen, aber auch bei Rüden, vor allem bei Kastraten, findet es Verwendung. Es sind arrogante Tiere, die einen reservierten und unnahbaren Eindruck machen und sich dabei äußerst dominant verhalten. Sie verlangen Ehrerbietung. Anderen Hunden gegenüber sind sie oft aggressiv und verteidigen ihren Platz bzw. ihr Revier. Um ihre Stellung zu erhalten, fechten sie allerdings meistens keinen ernsthaften Kampf aus. Gegenüber ihren Artgenossen nehmen sie aufgrund ihres Selbstbewußtseins oft schon relativ früh eine hohe Stellung in der Rangordnung ein. Vornehmlich kleinrassige Hunde sind sehr unerschrocken im Verhalten gegenüber größeren Artgenossen, so daß ihr Benehmen schon fast an Größenwahn grenzt. Als Leitsymptom gilt: Ihr Stimmungswechsel von Apathie bis zu vehementester Heftigkeit wechselt oft sehr plötzlich. Wegen ihrer Herrschsucht haben diese Hunde größte Probleme, sich unterzuordnen. Sie gehorchen ihren Haltern in der Regel nicht. Sie sind sehr berührungsempfindlich und unberechenbar in ihren Reaktionen. Zu ihrem wechselhaften Charakter gehören Launenhaftigkeit, Überreiztheit, Wut, gefolgt von abrupter Apathie. Diese Tiere sind aber auch mitunter schreckhaft und ängstlich. Außerdem besitzen sie oft eine ausgeprägte Eifersucht. Als Leitsymptom gilt hier die Übertreibung in ihren Reaktionen. Bei Hündinnen äußert es sich u.a. in hypersexuellem Verhalten, in Nymphomanie. Bei Rüden zeigt sich ein deutliches Imponiergehabe. Bei diesem Verhalten kann Bösartigkeit die Folge sein. Auch Harnmarkieren an unpassenden Orten und Streunen gehören ins Erscheinungsbild. Männliche Tiere sind häufig schon in frühem Alter sexuell stark erregbar. Dieses übersteigerte Imponiergehabe beschränkt sich auch nicht nur auf Hündinnen. Sie unternehmen auch Deckversuche an Personen und Gegenständen. Selbst nach einer Kastration ändert sich dieses Verhalten oft nicht. Auch hier wird wieder das signifikante Zeichen sichtbar, daß Platinum-Hunde etwas vortäuschen, was nicht oder nur in geringem Maße vorhanden ist. Häufig liegt eine Prostatahypertrophie oder eine Fistel der Kastrationswunde vor. Bei Hündinnen zeigt sich ein verkürzter Zyklus, ein früher Eintritt der Läufigkeit und eine Verlängerung und Verstärkung derselben. Platinum-Hündinnen werden mehrmals pro Jahr läufig. Obwohl sie Deckungsbereitschaft signalisieren, lassen sie den Deckakt wegen der Überempfindlichkeit der Genitalien nicht zu. Häufig findet man Zysten an den Ovarien oder andere Eierstockerkrankungen, mit Vorliebe auf der rechten Seite. Auch Spasmen und Verhärtungen der Gebärmutter sind zu beobachten. Der Wechsel von somatischen zu psychischen Symptomen gilt auch als ein Leitsymptom der Platinum-Hunde. So stehen z.B. auch immer wieder Depression oder eine Art Dämmerzustand im Gegensatz zu generalisierten Krämpfen. Die Schmerzen werden allmählich heftiger und nehmen ebenso allmählich ab. Die Krampfanfälle verändern ständig ihren Ort , verstärken sich aber immer wieder im Bereich der Geschlechtsorgane. Platinum-Hunde verspüren häufig Hunger, gleichzeitig besteht oft Obstipation. Sie versuchen verzweifelt, Kot abzusetzen, obwohl sich im Rektum keiner befindet, oder sie produzieren klebrigen Stuhl, der am Rektum wie weicher Lehm haftet. Psychische Symptome verschwinden beim Auftreten von physischen Symptomen und umgekehrt. Besserung:
Verschlimmerung:
Homöopathische Arzneimittelbeziehungen Antidote: Bell., Colch., Nit-s-d., Puls. Homöopathika, die sich feindlich verhalten: keine Homöopathika, die die Heilung fortführen: Pall., Sep. Homöopathika, die gut folgen: Anac., Arg-n., Bell., Ign., Lyc., Puls., Rhus-t., Sep., Verat.
Felicitas Carqueville Sprechstunden und Hausbesuche nach Vereinbarung Am Otenberg 17a - 53757
Sankt Augustin Birlinghoven |