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| Homöopathische
Konstitutionsmittel für Hunde
Zusammenfassende Erklärung zu homöopathischen Arzneimittelbeziehungen:
Jedes Homöopathikum besitzt ein oder mehrere Antidote. Falls nun ein homöopathisches Arzneimittel falsch gewählt wurde, kann durch die Gabe des Antidots die Wirkung aufgehoben werden. Ebenso wenn nach der Gabe einer homöopathischen Arznei zu starke oder unerwünschte Wirkungen auftreten; aber auch bei schulmedizinisch vorbehandelten Tieren können Antidote indiziert sein. "Feindlich" oder "inkompatibel" bedeutet, daß es homöopathische Mittel gibt, die angeblich nicht gut aufeinander folgen. Solche Mittelpaare sind z.B. Apis und Rhus toxicodendron oder Nux vomica und Ignatia u.a. Die Meinungen führender Homöopathen darüber divergieren allerdings erheblich. Nash vertritt z.B. in seinem Buch "Leitsymptome in der homöopathischen Therapie" die Meinung, daß er von der Unverträglichkeit der Mittel nicht überzeugt sei, sondern daß er immer das Mittel verordne, das er für angepaßt halte und damit auch sehr gute Erfolge erzielt habe. Vithoulkas, auch ein angesehener Homöopath, sagt, er lasse das sogenannte feindliche Mittel nur dann folgen, wenn das erste Mittel keine Wirkung gezeigt habe. Im umgekehrten Fall jedoch nie! Homöopathika, die die Heilung des vorherigen Mittels fortführen: Diese sogenannten "Complements" kommen dann zum Einsatz, wenn das vorherige Mittel aufgrund seiner begrenzten Wirkungsweise nicht wirklich heilen konnte. Es versteht sich von selbst, daß dieses Complement sorgfältig nach der Gesamtheit der Symptome, die zu dieser Zeit beobachtet werden, ausgesucht wird. Das ist das homöopathische Mittel, das auf das vorangegangene Mittel gut folgen kann. Darunter versteht man ähnliche Homöopathika, die eine Parallelität bezüglich des Wirkungsspektrums aufweisen. Felicitas Carqueville Sprechstunden und Hausbesuche nach Vereinbarung Am Otenberg 17a - 53757
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